Beim Umzug in eine kleinere Wohnung oder in eine Einrichtung in Dachau gehen wir anders vor als sonst: Zuerst wird die neue Wohnung gezählt, denn sie bestimmt, wie viel mitkommen kann. Daraus entstehen zwei Listen, eine für den Umzug und eine für das, was zurückbleibt. Die Umzugsliste beginnt mit dem Grundposten von ab 119 €; für eine Zweizimmerwohnung mit dem Nötigen liegt sie bei 319 Euro.
Die neue Wohnung wird zuerst gezählt
Zwei getrennte Listen aus einem Rundgang
Jedes Stück steht auf genau einer Liste
Zweite Liste mit eigenen Sätzen, Grundposten ab 139 €
Beide Listen schriftlich, zum Mitlesen für Angehörige
Grundposten Umzug
ab 119 €
Grundposten Räumen
ab 139 €
Karton im Umzug
2 € je Stück
Karton beim Räumen
4 € je Stück
Was in eine kleinere Zweizimmerwohnung mitgeht
Grundposten: Anfahrt, Wagen und zwei Kräfte
119 €
30 Umzugskartons zu 2 Euro
60 €
2 Kleiderboxen zu 4 Euro
8 €
6 kleine Stücke zu 6 Euro
36 €
4 mittlere Stücke zu 12 Euro
48 €
2 große Stücke zu 24 Euro
48 €
Summe der Umzugsliste
ab 319 €
Das ist die erste der beiden Listen. Was nicht mitkommt, steht auf der zweiten und wird mit den Sätzen fürs Räumen gerechnet, in denen die Entsorgung enthalten ist.
Was ein Seniorenumzug in Dachau kostet
Gerechnet wird wie bei jedem anderen Umzug, nach Stücken. Die erste Zeile ist der Grundposten mit ab 119 €, danach zählt jedes Stück einzeln: Karton 2 € je Stück, Kleiderbox 4 € je Stück, kleines Möbelstück 6 € je Stück, mittleres 12 € je Stück, großes 24 € je Stück. Die Liste oben zeigt einen Umzug aus einer Dreizimmerwohnung in eine Zweizimmerwohnung und kommt auf 319 Euro.
Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Wohnungsumzug liegt nicht im Preis, sondern darin, dass weniger mitkommt als vorhanden ist. Damit gibt es zwei Mengen, und jede hat ihre eigenen Sätze. Die Umzugsliste rechnet das Tragen, die zweite Liste rechnet Tragen und Abgeben zusammen.
Deshalb sind die Sätze der zweiten Liste höher. Ein Karton kostet dort 4 € je Stück statt 2 € je Stück, weil sein Inhalt nicht nur in den Wagen, sondern anschließend zur Abgabestelle kommt. Beides zu trennen hat einen praktischen Grund: So lässt sich jede der beiden Summen für sich prüfen.
Wir zählen zuerst die neue Wohnung
In der alten Wohnung steht alles, was über Jahrzehnte zusammengekommen ist. In der neuen ist Platz für einen Teil davon. Wer mit der alten anfängt, zählt deshalb zweimal: erst alles, dann noch einmal mit Streichungen. Wer mit der neuen anfängt, zählt einmal, und das ist der ganze Grund für diese Reihenfolge.
Praktisch messen wir in der neuen Wohnung die Stellflächen aus und notieren sie in laufenden Metern Wand: so viel Meter für Schränke, so viel für die Sitzgruppe, so viel für Regale. Dazu kommt, was an Kleidung und Hausrat in die vorhandenen Schränke passt, umgerechnet in Kartons. Diese Zahl ist die Obergrenze der Umzugsliste.
Erst danach gehen wir in die alte Wohnung und ordnen zu. Ein Schrank, für den in der neuen Wohnung kein Meter Wand frei ist, kann nicht mitkommen, auch wenn er noch gut ist. Das ist keine angenehme Nachricht, aber sie ist früh besser als am Umzugstag, wenn der Wagen vor der Tür steht.
Ein Rundgang, zwei Listen, jedes Stück genau einmal
Beim Zuordnen gilt eine einfache Regel: Jedes Stück bekommt ein Zeichen, und es bekommt nur eines. Entweder steht es auf der Umzugsliste oder auf der zweiten Liste. Nichts darf auf beiden stehen, und nichts darf auf keiner stehen, denn genau dort entstehen am Umzugstag die Fragen, die niemand mehr beantworten kann.
Bei Unsicherheit hilft eine dritte Spalte auf dem Blatt und nicht eine Entscheidung auf Zuruf. Wir notieren das Stück dort als offen und rechnen beide Fälle aus. Dann steht neben der Kommode der Betrag, den sie im Umzug kostet, und der Betrag, den sie beim Räumen kostet, und entschieden wird später am Küchentisch.
Die Reihenfolge der Räume halten wir bewusst ruhig: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Flur, Keller. Ein Rundgang dauert dadurch länger als bei einem jungen Paar, meist eine gute Stunde. Diese Zeit kostet nichts, denn das Aufmaß ist bei uns keine Zeile auf der Liste.
Zeit beim Zählen, Ruhe beim Termin
Die Liste muss nicht an einem Tag fertig werden. Oft schreiben wir beim ersten Besuch die Möbel auf und ergänzen die Kartonzahlen später, wenn in den Schränken aussortiert wurde. Bis zum Termin lässt sich jede Zeile ändern, und mit jeder Änderung schicken wir die neue Summe mit.
Was wir nicht tun, ist am Umzugstag neu verhandeln. Wenn der Wagen steht, wird nach der Liste gearbeitet, die vorher abgestimmt war. Das ist die Form, die den Tag ruhig hält, und sie ist der eigentliche Zweck des Zählens: Am Umzugstag ist das Denken schon erledigt.
Soll ein Teil des Hausrats vorerst nirgends hin, lässt er sich einlagern, und auch das rechnet in Zeilen statt in Fläche. Ein Abteil für eine Liste bis 40 Zeilen kostet ab 55 € im Monat im Monat. Hinein- und Herausholen sind je Richtung ab 89 €. So lässt sich eine Entscheidung verschieben, ohne sie zu vertagen.
Wenn die Angehörigen nicht in Dachau wohnen
Häufig wohnt ein Teil der Familie weiter weg und soll trotzdem mitentscheiden. Eine Stückliste ist dafür das brauchbarste Papier, das wir kennen, weil sie ohne Besichtigung verständlich ist: Jede Zeile nennt ein Stück, seinen Satz und seinen Betrag. Wer sie liest, weiß, was passiert, auch wenn er die Wohnung nie gesehen hat.
Praktisch heißt das, dass Rückfragen zeilenweise gestellt und zeilenweise beantwortet werden können. Streichen Sie die Zeile mit der Schrankwand, sinkt die Summe um 42 Euro. Nehmen Sie den zweiten Sessel dazu, steigt sie um 12 Euro. Es gibt nichts zu interpretieren, und niemand muss am Telefon über Eindrücke sprechen.
Angefragt werden kann jederzeit über das Formular. Termine und Rückrufe vergeben wir von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr, und wir rufen auch Angehörige zurück, wenn das gewünscht ist und abgesprochen wurde.
Welches Stück auf welche Liste gehört
Die Tafel darunter zeigt die Zuordnung an typischen Beispielen, einmal mit dem Satz für den Umzug und einmal mit dem Satz fürs Räumen. Beim Vergleich der beiden Spalten wird sichtbar, warum die Trennung lohnt: Dasselbe Möbelstück kostet in der zweiten Liste das Eineinhalbfache, ein Karton sogar das Doppelte, weil die Abgabe mitbezahlt ist.
Was sich weiterverkaufen lässt, zieht die zweite Liste wieder nach unten. Der Erlös steht als eigene Zeile mit Minuszeichen darauf, und zwar mit dem Betrag, den wir tatsächlich erzielt haben. Geschätzt wird er nicht, und versprochen wird er auch nicht.
Zuordnung beim Rundgang: mitnehmen oder zurücklassen
Stück
Liste
Satz dieser Liste
Kleiderschrank, Platz in der neuen Wohnung
kommt mit
24 € je Stück
Zweiter Schrank, kein Meter Wand mehr frei
bleibt zurück
36 € je Stück
Sessel und Beistelltisch
kommt mit
12 € je Stück
Bettgestell samt Matratze, wird ersetzt
bleibt zurück
18 € je Stück
30 Kartons Hausrat und Kleidung
kommt mit
2 € je Stück
Kartons mit Papieren und Altgeschirr
bleibt zurück
4 € je Stück
Geschirrschrank aus der Familie
kommt mit
42 € je Stück
Die Steuer ist eingerechnet. Jede Zeile hier ist ein Satz, kein Endbetrag - der entsteht erst aus der Anzahl.
Fragen zu den beiden Listen
Nachgezählt
Müssen wir uns schon beim Zählen entscheiden?
Nein. Unklare Stücke werden als offen notiert, und wir rechnen beide Möglichkeiten aus. Sie sehen dann neben dem Stück, was es im Umzug kostet und was es beim Räumen kostet, und können später entscheiden. Erst der Termin selbst braucht eine fertige Liste, vorher ist jede Zeile beweglich.
Warum sind die Sätze auf der zweiten Liste höher?
Weil dort zwei Arbeiten in einer Zeile stecken. Beim Umzug wird ein Stück getragen und abgestellt, beim Räumen wird es getragen und abgegeben, samt Gebühr an der Abgabestelle. Ein Karton kostet deshalb 4 € je Stück statt 2 € je Stück, ein großes Möbelstück 36 € je Stück statt 24 € je Stück. Eine gesonderte Entsorgungsrechnung bekommen Sie dafür nicht.
Wir ziehen in ein Zimmer in einer Einrichtung. Was steht dann auf der Liste?
Sehr wenig, und das macht die Rechnung kurz. Ein typisches Zimmer nimmt 12 Kartons, einen Sessel, eine Kommode, einen Nachttisch und ein Fernsehgerät auf. Das sind 24 Euro für die Kartons, 18 Euro für drei kleine Stücke und 24 Euro für zwei mittlere. Mit der ersten Zeile sind das 185 Euro.
Können meine Kinder die Liste prüfen, bevor etwas entschieden wird?
Ja, und das ist der Normalfall. Die Liste geht schriftlich heraus, mit jedem Stück, jedem Satz und jedem Betrag. Änderungen nehmen wir auf Zuruf an und schicken die neue Fassung zurück. Beauftragt wird erst, wenn alle, die mitlesen sollen, die Zahlen kennen.
Wie werden Erbstücke und empfindliche Möbel behandelt?
Sie werden einzeln verpackt, in Möbeldecken gewickelt und im Wagen gesondert verzurrt. Auf der Liste stehen sie je nach Größe als großes oder sperriges Einzelstück. Dafür gibt es keinen besonderen Satz und keine Zusatzversicherung; es gilt die gesetzliche Haftung. Was wir tun können, ist sorgfältig arbeiten und das Stück als erstes einladen und als letztes ausladen.
Was passiert mit Möbeln, über die noch nicht entschieden ist?
Die können eingelagert werden, bis eine Entscheidung ansteht. Das Abteil wird nach Listenzeilen gewählt, ein Abteil bis 40 Zeilen kostet ab 55 € im Monat im Monat. Das Einstellen ist eine Zeile mit ab 89 €, das Herausholen später eine zweite. Der Standort des Lagers spielt für Sie keine Rolle, wir holen und bringen.